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Einsätze:

-Pferderettung

-Fassadenbrand

-Baum über Strasse

-Personenrettung

-Oelwehr

-Vkd nach VU

-Wasserwehr

-Kamin-Mottbrand

-Brand einer Gasflasche

-PW-Brand

-geplatzter Hydraulikschlauch

-Suizidversuch

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605.04.2020

Energietechnische Sanierung und Erweiterung Feuerwehrdepots

(Isabelle Niedermann im Interview mit Urs Schnelli)

Der Platz im Feuerwehrdepot wird eng. Eine moderne Feuerwehr verfügt über genügend Platz für ihre Fahrzeuge und Materialien sowie über Räume für die Ausbildung. „In den letzten 30 Jahren ist der Platz gleich geblieben, der Bedarf an Raum aber grösser geworden“ sagt Urs Schnelli, Gemeinderat und Verantwortlicher des Ressorts Sicherheit. Daher soll das Feuerwehrdepot mit mehr Raum für Fahrzeuge und zwei Theorieräumen vergrössert werden.

Das bestehende Gebäude soll mit einem zweistöckigen Anbau erweitert werden. Damit kommen im Erdgeschoss zwei Fahrzeuge-Einstellplätze dazu. Mit dem zusätzlichen Platz können die Arbeitsabläufe sowie die Pflege und Lagerung von Bekleidung und Geräten verbessert werden. Im Obergeschoss sollen zwei Theorieräume für die Ausbildung entstehen. Mit dem Anbau sind zudem energietechnische Massnahmen in den Musikräumen oberhalb der Feuerwehr und im Werkhofsaal, der auch für öffentliche Infoveranstaltungen der Gemeinde benutzt wird, geplant. So werden die bestehenden Fenster und Türen ersetzt, die Dächer besser isoliert und moderne sparsame LED-Leuchten eingesetzt. Mit den Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten soll zudem mit einem Personenlift und einem Treppenlift die rollstuhlgerechte Erschliessung in den Werkhofsaal  und die Schule für Musik gewährleistet werden. „Somit können auch behinderte Personen an Infoveranstaltungen der Gemeinde teilnehmen, was einem gesetzlichen Auftrag entspricht“ erklärt Urs Schnelli. Vor dem Feuerwehrdepot sind zusätzliche Parkplätze geplant, die gewährleisten, dass der Feuerwehr bei Einsätzen und für die Musikschule genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Kosten für dieses Projekt liegen bei knapp 2.3 Mio. Franken. Mit mehr als 1.5 Mio. Franken trägt dabei die Feuerwehr über die Spezialfinanzierung den grössten Posten. Zu Lasten des allgemeinen Haushaltes der Politischen Gemeinde gehen 713‘000 Franken. Darunter fallen insbesondere die Investitionen für die energietechnischen Arbeiten und die Massnahmen zu Gunsten der Rollstuhlgängigkeit. Die Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen unterstützt das Projekt zudem mit einem Beitrag von knapp 370‘000 Franken.

Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrdepots hätte an der Bürgerversammlung vom 25. Mai 2020 behandelt werden sollen. Da der Gemeinderat aufgrund der Situation mit dem Coronavirus die Bürgerversammlung abgesagt hat, entscheiden die Stimmberechtigten über die Kredite zu Lasten des allgemeinen Haushaltes bzw. zu Lasten der Spezialfinanzierung per Urnenabstimmung vom 24. Mai 2020.